Erstgespräch
Fachartikel

Coaching statt Mediation

Wer nur einen Hammer hat…

Thomas Robrecht
In: Spektrum der Mediation, Ausgabe 46 · Juni 2012

Worum es geht

Zusammenfassung

Die Architektur von Organisationen ist unter anderem darauf ausgelegt, Konflikte zu regeln. Zugleich erzeugt sie unlösbare. Führungskräfte müssen mit beidem umgehen, damit Menschen und Aufgaben zu Ergebnissen geführt werden — und dafür immer wieder die lösbaren von den unlösbaren Konflikten unterscheiden.

Thomas Robrecht zieht daraus eine Folgerung, die auch für Mediatorinnen und Mediatoren unverzichtbar ist, wenn sie in Organisationen erfolgreich arbeiten wollen: Bei Problemen mit unlösbaren Konflikten wirkt ein Coaching der Führungskraft meist besser als eine Mediation.

Orientierung bietet die Denkwelt der Organisation selbst. Würde sie alle Erwartungen erfüllen, wären ihre Ressourcen rasch erschöpft; würde sie alle frustrieren, wäre sie ebenso wenig überlebensfähig. Zwei Funktionen halten die Balance: Management sichert die Grenzen und definiert das Was, Führung gestaltet das Spielfeld. Woran der Unterschied erkennbar und durch Coaching bearbeitbar wird, beschreibt der Beitrag.

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