Erstgespräch
Fachartikel

Der ÖBM-Wissenschaftsbeirat

Zukunftsstrategien des Österreichischen Bundesverbandes für Mediation (ÖBM).

Martina Schwind, Karl Kreuser
In: Spektrum der Mediation, Ausgabe 73 · Mai 2018

Worum es geht

Zusammenfassung

Die Mediationsgesetze in Deutschland von 2012 und in Österreich von 2004 haben die Bekanntheit des Verfahrens spürbar gefördert. Etabliert ist die Mediation heute durchaus — nur generieren Gesetze allein keine Aufträge, wie die kontrovers diskutierte Evaluierung des deutschen Gesetzes bestätigt.

Gefragt sind deshalb Zukunftsstrategien der Verbände zur Unterstützung ihrer Mitglieder. Der Österreichische Bundesverband für Mediation sieht den Wandel in der Professionalisierung der Mediation als Dienstleistung und hat dafür einen Wissenschaftsbeirat eingerichtet.

Im Interview mit Jürgen Heim erläutern die Leiterin des Beirats, Martina Schwind, und das neu berufene Mitglied Karl Kreuser dessen Auftrag: Als größter und wichtigster Vertreter der Mediationsszene trägt der Verband die Verpflichtung, die Mediation weiterzuentwickeln und auftretende Fragen zu beantworten. Der Beirat berät den Vorstand; seine Mitglieder sind auf unterschiedliche Weise mit Universitäten und Forschungseinrichtungen verbunden.

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