Mediation: Der Unterschied zwischen Amateur und Profi
Supervision von Mediation.
Thomas Robrecht
In: Perspektive Mediation, Heft 3/2021 · September 2021
Zusammenfassung
Wer schon einmal mediiert hat, weiß, dass die ersten Mediationen besonders spannend sind: Alles ist neu, es gibt viel zu beachten, und leicht wird etwas Wichtiges übersehen, weil die Aufmerksamkeit auf dem falschen Fokus liegt.
Thomas Robrecht beschreibt den Gegenpol — jene Momente, in denen sich die Arbeit leicht anfühlt und der Prozess stimmig wirkt. Das sind zutiefst befriedigende Erlebnisse, und sie führen auch zu stimmigen Ergebnissen. Dorthin zu gelangen ist allerdings kein Spaziergang, weshalb manche den Aufwand scheuen und ihn durch anderes ersetzen.
Sein Argument setzt bei einer Besonderheit des Berufs an: Mediatorinnen und Mediatoren sind ihr eigenes Werkzeug. Daraus folgt, dass Supervision, Selbstreflexion, Selbstbeobachtung und Selbstverständnis für die Ausübung von Mediation unerlässlich sind — nicht als Zierrat, sondern als Bedingung.
Der Beitrag führt Kontexte und Werkzeuge auf, die zu besserer Selbsterkenntnis und damit zu erfolgreicheren Mediationen führen, und behandelt dabei auch Spiegelgesetze und Parallelprozesse.
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