Erstgespräch
Fachartikel

Die Bedeutung der Selbstreflexion im Ausüben, Lernen und Lehren der Mediation

Peter Adler, Thomas Robrecht, Gerda Ruppi-Lang, Martina Schwind, Elmar Türk, Ron Windauer
In: Konfliktdynamik, Heft 2/2024 · Juli 2024

Worum es geht

Zusammenfassung

Die Qualität von Mediation zu definieren und die Ziele von Mediationsausbildungen zu sichern, sind komplexe Herausforderungen. Das Autorenteam um Peter Adler, Thomas Robrecht, Gerda Ruppi-Lang, Martina Schwind, Elmar Türk und Ron Windauer greift dafür auf das Kompetenzmodell von Erpenbeck und Heyse zurück.

Es bietet einen Rahmen, um klare Maßstäbe für Ausbildungen zu entwickeln, und erlaubt Ausbildenden, ihr Feedback über kriteriengeleitete Bewertungen punktgenau zu gestalten — statt es dem Gefühl zu überlassen.

Am Beispiel der Selbstreflexion beschreibt der Beitrag einen solchen kompetenzbasierten Qualitätsmaßstab. Mediierende brauchen einen mediationsspezifischen Bewusstseinszustand — die mediative Haltung — und eine hohe Reflexionsqualität, um den Prozess rollenkonform zu steuern.

Der wichtigste praktische Hinweis steht am Rand und wird selten ausgesprochen: Diesen Zustand herzustellen und aufrechtzuerhalten erfordert mentale Kraft. Wer Mediation ausübt, lehrt oder lernt, muss das einplanen.

Beitrag beim Verlag →

Weiter

Mehr dazu

Womit wir dazu arbeiten, steht unter Konflikttrainings.

Alle Veröffentlichungen von SOKRATeam finden Sie in der Literaturübersicht — 24 Bücher und Buchbeiträge sowie 68 Fachartikel.

Wenn Sie das Thema in Ihrer Organisation beschäftigt: Das Erstgespräch ist kostenfrei.