Lernarchitekturen für strategisches Kompetenzmanagement
Erich Barthel, Karl Kreuser
Fraunhofer · Oktober 2011
Zusammenfassung
Strategisches Kompetenzmanagement hat seinen Ursprung im ressourcenbasierten Ansatz der Unternehmensgestaltung. Dass Fähigkeiten und Kompetenzen eines Unternehmens entscheidende Wettbewerbsfaktoren sind, gilt betriebswirtschaftlich als unstrittig. Unsicher bleibt, ob und wie sie sich überhaupt gestalten lassen.
Erich Barthel und Karl Kreuser zeigen den doppelten Nutzen: Wissen über strategisch relevante Kompetenzen hilft, die strategischen Ziele realistisch an den vorhandenen Ressourcen auszurichten — und zugleich frühzeitig an jenen Kompetenzen zu arbeiten, die für ehrgeizigere Ziele nötig sind.
Daraus folgt eine besondere Anforderung an das Management. Kompetenzen entstehen letztlich nur selbstorganisiert. Gestaltung kann sich deshalb nicht auf ihre Herstellung richten, sondern nur auf das Setzen von Rahmenbedingungen — auf Lernarchitekturen.
Erschienen in: Dworschak/Karapidis (Hrsg.), Professional Training Facts 2010, Fraunhofer Verlag.
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