Qualität von Mediation
Medianden in die Qualitätsbewertung einbeziehen.
Thomas Robrecht
In: Spektrum der Mediation, Ausgabe 41 · September 2010
Zusammenfassung
Das Mediationsgesetz hat dem Wettlauf um einen künftigen Mediationsmarkt neuen Schwung gegeben. Dabei wird leicht übersehen, dass die juristischen Themenfelder nur einen kleinen Ausschnitt dessen abbilden, wofür Mediation taugt.
Thomas Robrecht kehrt zu drei Fragen zurück, die weder neu noch umfassend beantwortet sind: Was, bitte, ist Mediation? Was genau machen Mediatorinnen und Mediatoren? Und woran erkenne ich eine gute Mediation?
Sein Befund zur Regulierung ist nüchtern: Formale Regelungen können das für eine Mediation erforderliche Vertrauen fördern, garantieren können sie es nicht. Versteht man Qualität als Übereinstimmung mit den Anforderungen, dann stellt sich sofort die Frage, wessen Anforderungen gelten — in den Debatten werden die Ebenen regelmäßig vermischt. Der Beitrag trennt sie und konkretisiert, was der Verband für die Verankerung der Mediation in der Gesellschaft leisten kann.
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